IM INTERVIEW MIT RADSPORTLER JOHANNES FRÖHLINGER

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  • 26. Juni 2017
Johannes_Frohlinger_radsportler

Im Rahmen unserer Interview-Serie sprachen wir auch mit dem aktiven Radsportler Johannes Fröhlinger. Als gebürtiger Gerolsteiner fuhr er zwei Jahre für das gleichnamige Team und sammelte einige Erfolge. Im Gespräch spricht er mit uns über seiner Profikarriere und wie der Radsport zur Berufung wurde. Was er uns über eine ausgewogene Ernährung und BAKERS&BUTCHERS von BROICH erzählt, können Sie in hier erfahren…

Wann haben Sie bemerkt, dass Sie den Radsport zu Ihrer Berufung machen möchten?

Johannes Fröhlinger: Relativ spät. Als Jugendlicher bin ich schon immer gerne Rad gefahren. Nach einem Camping-Urlaub mit meinem Vater wurde dies intensiver. Wir besuchten die Tour de France in den Pyrenäen und den Alpen. In der Junioren Klasse fuhr ich meine ersten Rennen. Das Ziel wirklich Profi zu werden entwickelte sich jedoch nochmal etwas später. Nach dem Abitur konzentrierte ich mich sehr konsequent auf den Sport und entwickelte mich schnell weiter.

Aus welchem Grund entschieden Sie sich für das Team Gerolsteiner?

Johannes Fröhlinger: Das Team gab mir die Chance, mich im Herbst des Jahres 2006 als sogenannter „stagiares“ (Praktikant) bei einigen Rennen im Profibereich zu bewähren. Dabei konnte ich, ebenfalls für mich selber etwas überraschend, sehr gut bestehen und die Team-Verantwortlichen von mir überzeugen. Davor hatte sich keine andere, große Mannschaft für mich interessiert und es war der logische Schritt, das Vertragsangebot vom Team Gerolsteiner direkt anzunehmen.

Gibt es bestimmte “Team-Rituale” vor jedem Rennen?

Johannes Fröhlinger: Jede Mannschaft setzt sich am Start zusammen, um die Taktik zu besprechen, falls das nicht bereits am Vorabend geschehen ist. Spezielle „Team- Rituale“ sind mir nie begegnet oder ich kann mich nicht daran erinnern. Bei manchen Rundfahrten haben wir oft das gleiche Lied gehört, bevor wir aus dem Bus gegangen sind.

Welches Ihrer bisherigen Rennen werden Sie nie vergessen?

Johannes Fröhlinger: Sicherlich meine erste Tour de France 2009. Das Rennen ist der Grund, warum ich Radprofi geworden bin. Der Start in Monaco und die Zielankunft in Paris sind eindrucksvolle Erlebnisse. Mit weniger guten Erinnerungen verbinde vor allem gleich mehrere Erfahrungen im Schnee. Allen voran eine abgebrochene Etappe der Katalonien Rundfahrt 2012 und die unterbrochene Austragung von Mailand- SanRemo 2013.

Was werden Sie an Ihrer Zeit als aktiver Radrennfahrer vermissen?

Johannes Fröhlinger: Ich denke, ich werde mein ganzes Leben lang Rad fahren. Natürlich auf eine ganz andere Art und Weise nach meiner Karriere. Bei den großen Rennen durch die unglaublichen Zuschauermassen zu fahren ist etwas, woran ich mich bestimmt immer gerne erinnern werde.

Was gehört für einen aktiven Rennfahrer zu einer ausgewogenen Ernährung dazu?

Johannes Fröhlinger: Unsere Ernährung ist unser Treibstoff. Es ist wichtig für jeden Berufssportler ein Bewusstsein dafür zu entwickeln. Das ist der erste und wichtigste Schritt. Man sollte immer wissen wann, was und warum man etwas isst. Natürlich darf und sollte der Genuss dabei eine Rolle spielen. In so einer extremen Ausdauersportart ist „ausgewogen“ das richtige Wort. Wir benötigen von allem etwas, aber in den richtigen Mengenverhältnissen. Ebenso sollte man immer versuchen, auf die Herkunft der Produkte zu achten. Leider können wir es nicht immer direkt beeinflussen. Einen eigenen Koch haben die meisten Teams nur bei den großen Rundfahrten dabei. Es bleiben sehr viele Tage im Jahr, an denen wir auf das angebotene Essen der Hotels angewiesen sind.

Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit BROICH in Erinnerung?

Johannes Fröhlinger: Leider war BROICH beim Team Gerolsteiner nur bei der Tour de France dabei und in meinen ersten beiden Profijahren bin ich noch nicht dort gestartet. BROICH und Gerolsteiner waren damals Vorreiter. Mittlerweile startet bei der Tour de France keine Mannschaft mehr ohne eigenes Koch-Personal und auch bei den anderen Rennen investieren die Teams mehr und mehr dorthin. Das Unternehmen BROICH habe ich dennoch in meiner Zeit bei Gerolsteiner kennengelernt bei Team-Treffen und Team-Präsentationen. Zudem erinnere ich mich sehr gerne an ein eigens für einige Fahrer arrangiertes Koch-Event. Seitdem verbindet uns ein freundschaftliches Verhältnis. Häufig begegnet sind wir uns beim Nach-Tour-Kriterium der Tour de Neuss – ein Rundstreckenrennen in der Woche nach der Tour de France, bei dem ich die letzten Jahre Dauergast war.

Ist Ihnen eine Speise von BROICH besonders in Erinnerung geblieben?

Johannes Fröhlinger: Ich kann mich gut daran erinnern, dass alle Fahrer immer vom hausgemachten Pesto geschwärmt haben. Davon sind kleine Gläschen immer wieder auch nach der Tour de France aufgetaucht.

Womit verwöhnen Sie sich selbst kulinarisch am liebsten?

Johannes Fröhlinger: Von Südostasien-Urlauben inspiriert koche ich zu Hause viel mit dem Wok und Thai-Curry ist ein sehr häufiges Gericht. Ansonsten ist Grillen eine Lieblingsbeschäftigung von mir im Sommer. Dabei kann man sich natürlich an allem möglichen ausprobieren.

Welche Persönlichkeit außerhalb des Radsports würden Sie gerne einmal treffen?

Johannes Fröhlinger: Den Dalai Lama!

Welches BROICH-Konzept finden Sie besser UNICOLOUR oder BAKERS&BUTCHERS?

Johannes Fröhlinger: Ich bevorzuge Bakers&Butchers.

 

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