Philip Broich ist der älteste Sohn von Georg W. Broich. Wie sich das Unternehmen am besten beschreiben lässt und was er in seiner Zeit bei Broich schon alles erlebt hat, haben wir in einem Interview mit ihm erfahren.

Seit wann sind Sie bei Broich?
„Ich würde sagen, dass ich nie nicht bei Broich war – quasi seit dem Tag meiner Geburt. Genau genommen: als ich gerade einmal eine Woche alt war, hat mich mein Vater im Maxi-Cosi mit ins Büro genommen. Meine gesamte Kindheit über, bin ich jeden Samstag mit meinem Vater ins Büro gefahren und habe dort in den Hallen und auf dem Gelände gespielt während mein Vater und alle anderen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihrer Arbeit nachgegangen sind. Das hat mir immer sehr viel Spaß bereitet und war wie ein riesiger Spielplatz – vor allem wegen der ganzen LKW und Maschinen auf dem gesamten Gelände. Ich durfte mich auch immer wie alle anderen zu Arbeitsbeginn und –ende einstempeln. Als ich dann 16 Jahre alt wurde, habe ich angefangen regelmäßig bei Events oder im Büro mitzuarbeiten. Die Halle 18 ist mein zweites Zuhause. Das liegt natürlich auch daran, dass wir unseren Standort seit mittlerweile zwanzig Jahren nicht gewechselt haben. Viele der Mitarbeitenden, die ich kenne seitdem ich denken kann, sind dem Unternehmen treu geblieben und gehören für mich fast schon zur Familie. Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, werden mich mein Leben lang begleiten. “

Wie lässt sich Broich am besten beschreiben?
„Ich würde sagen „traditionell“. Wir blicken auf eine 285-jährige Geschichte zurück, die uns als Familie und das Unternehmen geprägt hat und immer prägen wird. Das gesamte Unternehmen wird immer mit der Tradition verbunden bleiben: z.B. finden sich Elemente der Firmengeschichte auch in einigen unserer Foodkonzepte wieder. Wir bauen auf unserer Tradition auf und erhalten sie, denken dabei aber auch innovativ und entwickeln uns stetig weiter.“

Welche Bedeutung hat diese Eigenschaft für dich persönlich?
„Für mich hat Tradition einen hohen Stellenwert. Daher empfinde ich es auch als sehr wichtig, unsere Traditionen beizubehalten. Gleichzeitig darf man aber nicht stehenbleiben, sondern muss immer etwas Neues ausprobieren. Aus dem Grund versuche ich über das Studium und Praktika in anderen Unternehmen auch außerhalb der Branche möglichst viele Eindrücke zu bekommen und Erfahrungen zu machen. Dadurch hoffe ich, im Unternehmen irgendwann Mehrwert stiften zu können. Parallel dazu bleibe ich dem Unternehmen aber natürlich stets verbunden, es wird immer ein Teil meines Lebens und meiner Familie bleiben.“

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